In der Region brauchen wir eine ordentliche Gesundheitsversorgung und Pflege. Dieses Thema betrifft viele Menschen – egal, ob sie selbst betroffen sind oder ihre Familie oder die Pflege eines Familienangehörigen übernehmen. Wie organisieren wir eine ausreichende medizinische Versorgung der Menschen über niedergelassene Haus-und Fachärzte? Welche Anreize schaffen wir jungen Ärzten, in unserer Region einen attraktiven Arbeitsplatz zu bieten?

An dieser Stelle möchte ich sagen, dass wir jetzt ein Stipendium von 1.000 Euro pro Monat für angehende Ärzte finanzieren. Das ist gut und ein erster Ansatz und macht Hoffnung, gut ausgebildete Mediziner in unserer Region zu halten. Nicht zuletzt auch die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, eine Infrastruktur zu schaffen, die auch älteren Patienten ohne PKW den Weg zum Arzt in die nächste Stadt oder den nächsten Ort erleichtert.

Es kann nicht sein, dass eine Legitimierung über die Anzahl der selbstständigen Arztpraxen in den Regionen allein über die kassenärztliche Vereinigung bestimmt wird. Mitspracherecht finde ich in Ordnung, aber der Markt reguliert eben nicht alles. Die Diskussion um die Schließung von Krankenhäusern läuft hier in die falsche Richtung. Es sind keine Schließungen von Krankenhäusern geplant und dafür stehe ich ein. Das, was bei den Menschen ankommt, muss in den Fokus gerückt werden! Welche konkreten Hilfen können Patienten, Pflegende und Angehörige gebrauchen? Wie kann man die ärztliche Versorgung vor Ort so gestalten, dass sie ausreichend, sinnvoll UND finanzierbar ist?

Eine meiner Aktivitäten zum Thema Gesundheit und Pflege war deshalb die Podiumsdiskussion im April in Eisenhüttenstadt mit Experten. Hier wurden die Probleme der bereits niedergelassenen Ärzte, der Pflegedienste, der Krankenkassen, der Patienten oder auch die einer selbstständigen Hebamme besprochen.

Im August hat uns der Bundesarbeitsminister auf meine Initiative hin zu dem gleichen Thema in der Schule für Gesundheit und Pflegeberufe e.V. in Eisenhüttenstadt besucht. Mit ihm haben wir – gemeinsam mit der Schulleiterin Frau Jacqueline Böttcher, dem Geschäftsführer des Städtischen Krankenhauses Herr Till Frohne und Vertretern der Stadt Eisenhüttenstadt – über die derzeitige Pflegeinitiative gesprochen.

Ich bin hier mit vielen Akteuren im Gespräch, um direkt und vor Ort, Dinge zu bewegen sowie zu regeln. Eine Erweiterung dieser Schule mit einem Alleinstellungsmerkmal für das Land Brandenburg in Eisenhüttenstadt ist nicht nur unterstützungswert sondern dringend erforderlich. Dafür brauchen wir Fördermittel und müssen viele bürokratische Wege gehen, aber wenn wir es gemeinsam schaffen, wird es sich lohnen. Hubertus Heil hat bei diesem Termin gesagt: „Es kann nicht sein, dass die für unsere Gesellschaft wichtigen Ausbildungsberufe in der Gesundheit und Pflege zum Teil keine Ausbildungsvergütung geregelt haben. Junge Menschen, die sich für diese Berufe entscheiden, Berufe die eine psychische wie physische Belastung schon mit sich bringen, dürfen nicht noch mit einem Schulgeld belastet werden.“ Das unterschreibe ich voll! Wir brauchen in diesen Berufen auch eine Tarifeinheit, damit wir die Hürden zur Entscheidung für diesen Berufsweg minimieren.

 


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