Ich mache mich für die Industrie in Ostbrandenburg stark, für starke Wertschöpfungsketten, von denen alle Wirtschaftszweige profitieren.

Wir brauchen ein Gesamtkonzept für unsere Industrie in Ostbrandenburg. Das stärkt die ganze Region in allen Bereichen von Kommunen, Vereinen bis hin zum Einzelhandel und dem Tourismus!

Die Stahlindustrie ist für die Region Ostbrandeburg nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber in der Wertschöpfungskette mit hochspezialisierten Zulieferern und Partnerfirmen. Sie ist darüber hinaus strukturprägend, montanmitbestimmt und übernimmt Verantwortung in der Gesellschaft. Weltweite Entwicklungen wie Stahlüberkapazitäten, Handelsbarrieren und große Technologieumbrüche betreffen auch die Region Ostbrandenburg. Das hat sich erst vor kurzem sehr deutlich gezeigt.

Umso mehr muss die SPD ihre Wirtschaftskompetenz nutzen, die vorhandenen Wertschöpfungsketten zu unterstützen und stärken.

Dafür reicht es nicht, die einzelnen industrierelevanten Politikfelder wie Energie und Umweltschutz, Vergaberecht, Forschungs- und Investitionsförderung einzeln zu bearbeiten. Vielmehr braucht es ein Gesamtkonzept, das in allen Bereichn wirkt, um Widersprüche und Disparitäten zu vermeiden.

Das Land Brandenburg hat sehr gute Ansätze, die es in einem Gesamtkonzept zusammenführen sollte. So können die spezifischen Bedürfnisse unserer Region bei den Diskussionen im Bund besser vertreten und durchgesetzt werden. Dies kann auch als Grundlage für eine Stärkung der Industriepolitiken aller neuen Bundesländer dienen.

Diesen Beitrag habe ich als Kandidierende für LOS in der SPD-Zeitung „Ein Brandenburg“ veröffentlicht.